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Image by Kylie Osullivan

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Illustration U16-1

Starkes Schlussviertel macht Mut

2.10.26, 00:00

Trotz zahlreicher Ausfälle und eines schwierigen Starts kämpft sich die U16-1 im Schlussviertel eindrucksvoll zurück und verliert bei den Talents BonnRhöndorf II nur mit 34:40.

Die Verteidigungs-Intensität der Bonnerinnen und die vielen Ausfälle wiegen einfach zu schwer: 34:40-Niederlage bei den Talents BonnRhöndorf II, starkes Schlussviertel gibt aber Mut für die kommenden Aufgaben!
Samstag, 26. September 2026
2. Regionalliga U16 weiblich / 2. Spieltag
Talents BonnRhöndorf II - Ruhrpott Baskets Herne
40:34 (24:8)
Viertelergebnisse: 12:6 / 12:2 / 9:6 / 7:20

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: Hain (9), Orszulik (9), Ouattara (8), Bröker (3, 1 Dreier), Göttker (3), Reichenberg (2), de Stefano, Köhler, Öztürk
Freiwurfquote: 29 % (5/17)

Wie schon in der Vorwoche hatte die weibliche U16-1 der Ruhrpott Baskets mit vielen Ausfällen zu kämpfen:
Zwar stand Mia Bröker (Doppellizenzspielerin vom TV Datteln) erstmalig im RBH-Kader, aber mit Maxine Müssigbrodt und Leni Niebisch fehlten zwei wichtige Jungjahrgangsspielerinnen weiter verletzungsbedingt. Zusätzlich fehlten beim Auswärtsspiel in der ehemaligen Bundeshauptstadt auch noch Carla Dannert (Stützpunkttraining) und Johanna Wolfram (privater Termin). Zudem waren Klara Köhler und Lavinia Orszulik während der letzten Trainingswoche erkrankt, konnten so drei der vier Trainingseinheiten nicht mitmachen und standen erst am Tag vor dem Spiel erstmalig wieder in der Halle.
Und das waren dann in der Summe einfach zu viele Ausfälle bzw. angeschlagene Spielerinnen, und das bei einem Gegner, der durch eine unglaubliche Intensität jeden Ballvortrag der Hernerinnen schwierig machte.
Zwar gingen die Hernerinnen durch zwei Freiwürfe von Lavinia Orszulik und einen Korb von Alliyah Ouattara direkt mit 4:0 in Führung (1. Minute), doch danach sollte offensiv bis zur Halbzeitpause so gut wie nichts mehr gelingen.
Defensiv stand man aber gut und ließ im 5 gegen 5 nicht viel zu, die 24:8-Halbzeitführung der Gastgeberinnen resultierte vor allem aus den durch die druckvolle Verteidigung der Bonnerinnen resultierenden Ballverlusten und den sich daraus entwickelnden Fast-Breaks.
Nach dem Seitenwechsel konnten die Hernerinnen die Anzahl der Ballverluste deutlich reduzieren, sodass die Partie im 3. Viertel zu einer echten Defensivschlacht wurde. Das bessere Ende hatten aber auch in diesem Spielabschnitt die Bonnerinnen, die nach 30 Minuten mit 33:14 in Führung lagen. Es folgte ein letztes Viertel, in dem die Hernerinnen dann noch einmal Charakter zeigen sollten: Trotz der nicht mehr zu verhindernden Niederlage gaben sie sich zu keinem Zeitpunkt auf. Angeführt von der die letzten Kräfte mobilisierenden Lavinia Orszulik (7 Punkte im letzten Viertel) und der im Schlussviertel starken Charlotte Hain gelang in den letzten 5 Minuten eine 15:0 (!) Serie der Ruhrpott Baskets Herne, sodass man die Niederlage mit 34:40 noch deutlich knapper gestalten konnte, als es zwischendurch aussah.
Nicole Moschner-Dittinger und Heiko Dittinger: "Vier Spielerinnen gar nicht dabei, zwei angeschlagen, das war gegen diesen Gegner heute einfach nicht zu kompensieren. Aber bei nur 40 zugelassenen Punkten hat zumindest die Defense ordentlich funktioniert. Ein Sonderlob in einem Team, das sich nie aufgegeben hat (obwohl es heute gerade, was die Anzahl der Turnover angeht, viel Lehrgeld gezahlt hat), haben sich Charlotte Hain, Lavinia Orszulik und Alliyah Ouattara verdient, die das Team offensiv heute getragen haben."

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