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Image by Kylie Osullivan

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Illustration U14-1

Basketball-Krimi in Osterath

2.10.26, 00:00

Nach einem spannenden Spiel und einer starken Aufholjagd im Schlussviertel muss sich die U14-1 dem Osterather TV am Ende mit 53:58 geschlagen geben.

Basketball-Krimi der U14-1 mit besserem Ende für die Gegnerinnen
Sonntag, 27.09.2026
2. Regionalliga U14 weiblich / 2. Spieltag
Osterather TV - Ruhrpott Baskets Herne
58:53 (27:27)
Viertelergebnisse: 11:13 / 16:14 / 13:8 / 18:18

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: Dannert, C. (15), Krimpmann (12), De Stefano (10), Herzog (6), Sendzick (6), Kersting (2), Krause (2), Avramoski, Glomb
Freiwurfquote: 43 % (13/30)

Bereits zu Beginn war den Hernerinnen klar, dass man auf den großen Positionen körperlich unterlegen war, weswegen man mit dem Vorsatz, stark auszuboxen und aggressiv zu verteidigen, ins Spiel ging. Doch nur Letzteres gelang auf Anhieb gut, sodass man vor allem im 1 gegen 1 die Gegnerinnen gut kontrollieren konnte, die jedoch die Trägheit der Hernerinnen im Umschaltspiel gut für sich nutzten. Nach zwei ausgeglichenen Vierteln, in denen die Gäste eine solide Leistung zeigten, ging es daher mit einem Unentschieden in die Kabine.
Im dritten Viertel lief dann kaum noch was zusammen. Keine gute Ballbewegung, fehlende Kreativität und erzwungene Würfe waren der Grund für lediglich 8 Herner Punkte in diesen 10 Minuten. Hinzu kamen hängende Köpfe und die falsche Einstellung zum Spiel, die ihr Übriges taten. Eine weiterhin gute Defensivleistung war der Grund, dass die Gegnerinnen lediglich mit einem 5-Punkte-Vorsprung das Viertel beendeten. Nach einer deutlichen Viertelansprache zeigten die RBH-Girls dann Charakter: Der Kampfgeist war sichtlich geweckt, die Mädels fighteten nun um jeden Ball, kamen immer wieder zu Steals, zogen gut die Fouls und kämpften sich Freiwurf um Freiwurf wieder heran, sodass eine Minute vor Schluss bei 54:53 der Ball nach einer Auszeit bei den Gästen war. In der letzten Minute verwandelten die Gastgeberinnen dann jedoch über ihre große Spielerin, die das ganze Spiel über für die körperlich unterlegenen Gäste kaum zu verteidigen war, einen Feldkorb und direkt darauf zwei Freiwürfe, womit das Spiel nach starkem Kampf auf beiden Seiten entschieden war.
„Das war heute ein Spiel, bei dem wir richtig viel gelernt haben. Heute zwar mit dem besseren Ende für Osterath, das können und wollen wir im Rückspiel aber besser machen. Das Spiel haben wir uns heute stellenweise selbst verbaut: Obwohl man immer wieder gute Ansätze zeigte und engagiert reboundete, fehlte die nötige Konsequenz, sich für die guten Aktionen auch zu belohnen und den nötigen letzten Schritt zu machen. Vor allem am Ausboxen hat es heute massiv gemangelt, was große Gegenspielerinnen sofort bestrafen. Nur 13 von 30 getroffenen Freiwürfen taten dann ihr Übriges. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der Einstellung meiner Mädels, die sich im letzten Viertel in Sachen Kampfgeist nichts vorwerfen können. Das Spiel hat unsere Defizite gut aufgezeigt und das wollen wir bereits Mittwoch gegen Düsseldorf gemeinsam besser machen!“, so Trainerin Barbara nach dem Spiel.

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