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Derbysieg für die U12-1
23.9.26, 00:00
Trotz großer Verletzungssorgen feiert die junge U12-I einen starken 71:44-Derbysieg beim Herner TC II und startet erfolgreich in die neue Saison.
Sonntag, 20.09.2026
Oberliga U12 weiblich / 01. Spieltag
Herner TC II - Ruhrpott Baskets Herne 44:71 (16:33)
Achtelergebnisse: 2:4 / 6:10 / 2:8 / 6:11 / 10:9 / 10:13 / 2:8 / 6:8
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: S. Klaus (26), Lefebvre (16), S. Pasch (13, 1 Dreier), Dittinger (6), Benfer (4), Apedoh (2), Bloch (2), Demirbag (2) Freiwurfquote: 31 % (4/13)
Im eh schon sehr jungen U12-Team der Ruhrpott Baskets fehlten zum Saisonstart verlet- zungsbedingt gleich drei der sowieso nur vier Altjahrgangsspielerinnen, so dass man mit nur einer Altjahrgangsspielerin (2015) und sieben Jungjahrgangsspielerinnen (2016) zum Derby beim Herner TC II (Jahrgangsteam 2016) antreten musste. Beide Teams hatten zu Spielbeginn mit den Nerven zu kämpfen und ließen selbst beste Wurfchancen aus. Durch zwei Treffer von Sija Klaus ging es mit einer 4:2 Führung in das 2. Achtel. In diesem Spiel- abschnitt lief Kelly Lefebvre offensiv heiß, sie erzielte 6 Punkte und nach 10 Minuten lagen die RBH-Girls mit 14:8 in Front. Auch das 3. und 4. Achtel ging mit 6 bzw. 5 Punkten Vor- sprung an die Gäste, die dadurch eine 33:16 Führung mit in die Kabine nahmen, Sija Klaus erhöhte ihr Punktekonto dabei bis zur Halbzeitpause bereits auf 13 Punkte. Zwar ging das 5. Achtel dann knapp mit 9:10 verloren, doch die letzten drei Spielabschnitte gin- gen mit 3, 6 und 2 Punkten Differenz wieder an die Korbjägerinnen der Ruhrpott Baskets, die allerdings viel zu viele einfache Wurfmöglichkeiten ungenutzt ließen. Am deutlichen und verdienten 71:44 Erfolg der Ruhrpott Baskets änderte das nichts, so dass nach Spielende ausgiebig der Derbysieg gefeiert werden konnte.
Während das Trio Sija Klaus, Kelly Lefebvre und Sophia Pasch die meisten Punkte sammelte, verdiente sich Jana-Marie Dittinger ein Sonderlob für eine starke Verteidigung. Nicole Moschner-Dittinger und Heiko Dittinger: "In Anbetracht der Tatsache, dass wir heute deutlich ersatzgeschwächt antreten mussten und die Mädels zudem immer wieder mit schwierigen Schiedsrichter-Entscheidungen und Nicht-Entscheidungen konfrontiert wurden, können wir trotz einer teilweise ganz schwachen Wurfquote durchaus zufrieden sein mit der Leistung unseres heute superjungen Teams, das am Ende 7 der 8 Achtel ge- winnen konnte. Der Saisonstart ist damit gelungen, aber es liegt noch ganz viel Arbeit vor uns, da gibt es in allen Bereichen noch großes Steigerungspotential. Wir hoffen zudem, dass unsere drei Verletzten Fabienne Labonte, Pia Nacke und Neris Özcan schon bald wieder ins Training einsteigen können!"
