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Image by Kylie Osullivan

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Illustration Damen 1

Lehrstunde für die 1. Damen im WBV-Pokal

9.9.26, 00:00

Die 1. Damen der Ruhrpott Baskets Herne unterliegen dem zwei Ligen höher spielenden TV Gerthe in der ersten Runde des WBV-Pokals deutlich mit 20:72.

Mittwoch, 09.09.2026
WBV-Pokal / 1. Runde
Ruhrpott Baskets Herne – TV Gerthe
20:72 (9:36)
Viertelergebnisse: 5:21 / 4:15 / 7:19 / 4:17

Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: Hader (5), Hoefener (4), Beckmann (4), Przybyl (2), Drewes (2), Klütsch (2), Bakhaus (1), Kullik, Lorke, Niedrig
Freiwurfquote: 43 % (6/14)

Die Geschichte des Spiels in der ersten Runde des WBV-Pokals ist schnell erzählt: Gleich ohne fünf etatmäßige Spielerinnen angetreten, hatte sich das Team von Coach Rike Döing dennoch einiges vorgenommen. Gegen den zwei Ligen höher spielenden Gegner aus Gerthe musste die RBH-Fünf aber schnell erkennen, dass es an diesem Tag wenig zu holen gab.
Gerthe startete mit hoher defensiver Intensität in die Partie und machte den Gastgeberinnen so schon im Ballvortrag das Leben schwer. Geordnete Angriffe und herausgespielte Korbchancen hatten Seltenheitswert. Der Gast aus Bochum generierte aus vielen Ballgewinnen jedoch Korb um Korb und traf dazu gegen die heimische Zonenverteidigung traumwandlerisch sicher aus der Distanz. Nach der Umstellung auf eine Women-to-Women-Defense agierten die Ruhrpott Baskets unter dem eigenen Korb deutlich griffiger, schafften es jedoch weiterhin nicht, die sich bietenden Chancen erfolgreich umzusetzen. So ging es mit einem vorentscheidenden 9:36 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel stellte auch Gerthe die Verteidigung um und ließ den Hernerinnen etwas mehr Luft im Spielaufbau. Bis auf 15:43 robbte sich der heimische Landesligist mühsam heran, ehe die Bochumerinnen das Tempo wieder anzogen und mit drei erfolgreichen Dreipunktewürfen den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Spätestens im Schlussdurchgang merkte man den Hernerinnen dann den Kräfteverschleiß deutlich an, Gerthe spielte die Partie souverän herunter und nahm den Sieg verdient mit nach Hause in die Nachbarstadt.
Coach Rike Döing: „Mit der Defense war ich streckenweise schon wirklich zufrieden, aber 20 eigene erzielte Punkte sprechen natürlich eine deutliche Sprache! Wir haben aufgezeigt bekommen, woran wir bis zum ersten Saisonspiel noch arbeiten müssen. Für uns gilt jetzt, das Spiel als Erfahrung zu verbuchen und unseren vollen Fokus auf die Landesliga zu richten!“

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